Seit wann gibt es Postkarten

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Die kleinen Din A6 großen Kärtchen machten sich schon sehr früher beliebt. Sie galten als Ergänzung zu den üblichen verschlossenen Briefen.

Das Pariser Stadtpostunternehmen „Petite Poste“ soll angeblich 1760 das erste Mal Postkarten eingeführt haben. Auch 1784 hat dann die „Wiener Klapperlpost“ ebenfalls Karten mit sichtbaren Textmitteilungen verschickt. Allerdings sind von diesen Karten keine Exemplare mehr vorhanden.

1861 erst hat sich der Philadelphier John P. Carlton die Postkarte patentieren lassen. Dieser verkaufte anschließend sein Patentrecht an H. L. Lipman, welcher dann die Postkarten unter dem Namen „Lipman’s Postal Cards“ im Handel vertrieb.

1873 fanden dann die „Lipman’s Postal Cards“ ihr Ende, da die staatlichen und offiziellen

 U. S. Postkarten die Marktführung übernommen haben.

Als Vorgänger der Postkarte in Deutschland sind die „Drucksachenkarten“ aus Preussen bekannt. Die Preussner haben im Jahre 1865 diese Karten in den Postverkehr integriert.

Offiziell eingeführt wurde die Postkarte 1869 in Form einer Correspondenzkarte. Das Besondere hierbei war, dass eine eingedruckte Briefmarke enthalten war, und der freie Platz für den persönlichen Text.

1870 wurde dann auch in Deutschland mit Hilfe von Otto von Bismarck die Correspondenzkarte eingeführt. Der kleine Unterschied bei den Deutschen war die Briefmarke zum aufkleben.

Andere Länder folgten in kürzester Zeit, und so nahm die Postkarte weltweit einen festen Platz ein, welcher sich zu den Kriegszeiten festigte. 1872 wurde dann endgültig der Begriff Postkarte eingeführt.

Briefmarken und ihre Geschichte

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Die kleinen rechteckigen, meist mit Zahnartigem Rand ausgestattet wurden früher Postwertzeichen genannt. Heute wird sie von allen Leuten jeder Klasse genutzt, doch das war nicht immer so. Früher war das Briefschreiben nur den Reichen bestimmt, da der Empfänger das Entgelt bezahlte.

Zuallererst, trat ein briefmarkenähnlicher Gebührenstreifen in den Vordergrund. Dieser wurde mit Klammern und Fäden am Brief befestigt. Aber auch in anderen Ländern wurde eine derartige Briefmarkenform entwickelt. Die ursprüngliche Idee, die folglich das erste Prepaid- System (man zahlt im Vorfeld und hat den Nutzen im Nachhinein) sein sollte, wurde von Rowland Hill letztendlich durchgesetzt. Was 1653 erstmalig als „Billet de part payé“ vom Pächter der Pariser Stadtpost auftauchte wurde dann im Vereinigten Königreich am 1. Mai 1840 von dem britischen Regierungsbeauftragten folgenreich durchgesetzt. Rowland Hill wurde von der britischen Regierung mit der Postreformation beauftragt, griff die Ideen der Vergangenheit auf, und suchte schließlich das Motiv der ersten beiden Briefmarken aus tausenden Entwürfen heraus. Andere Länder folgten wie beispielsweise Deutschland am 1. November 1894.

Das Besondere an dem kleinen Papier ist, dass es erst 1995 privatisiert wurde und daher die Post selber keine Briefmarken drucken darf, sondern ihr Depot vom Staat beziehen muss. Der übrig geblieben Diskussionspunkt ist bis heute, dass keine Umsatzsteuer für die Briefmarke bezahlt werden muss.


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