Briefmarken und ihre Geschichte
Geschichte der Postkarte Februar 13th, 2008Die kleinen rechteckigen, meist mit Zahnartigem Rand ausgestattet wurden früher Postwertzeichen genannt. Heute wird sie von allen Leuten jeder Klasse genutzt, doch das war nicht immer so. Früher war das Briefschreiben nur den Reichen bestimmt, da der Empfänger das Entgelt bezahlte.
Zuallererst, trat ein briefmarkenähnlicher Gebührenstreifen in den Vordergrund. Dieser wurde mit Klammern und Fäden am Brief befestigt. Aber auch in anderen Ländern wurde eine derartige Briefmarkenform entwickelt. Die ursprüngliche Idee, die folglich das erste Prepaid- System (man zahlt im Vorfeld und hat den Nutzen im Nachhinein) sein sollte, wurde von Rowland Hill letztendlich durchgesetzt. Was 1653 erstmalig als „Billet de part payé“ vom Pächter der Pariser Stadtpost auftauchte wurde dann im Vereinigten Königreich am 1. Mai 1840 von dem britischen Regierungsbeauftragten folgenreich durchgesetzt. Rowland Hill wurde von der britischen Regierung mit der Postreformation beauftragt, griff die Ideen der Vergangenheit auf, und suchte schließlich das Motiv der ersten beiden Briefmarken aus tausenden Entwürfen heraus. Andere Länder folgten wie beispielsweise Deutschland am 1. November 1894.
Das Besondere an dem kleinen Papier ist, dass es erst 1995 privatisiert wurde und daher die Post selber keine Briefmarken drucken darf, sondern ihr Depot vom Staat beziehen muss. Der übrig geblieben Diskussionspunkt ist bis heute, dass keine Umsatzsteuer für die Briefmarke bezahlt werden muss.